Natürlich Natur
Natürlich Natur

Ursprünglich ist der Liebstöckel in Südwesteuropa beheimatet. In Mitteleuropa gedeiht er jedoch auch gut und wurde deshalb schon vor Jahrhunderten in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Inzwischen trifft man den Liebstöckel auch verwildert an.

In der Küche ist der Liebstöckel als Maggikraut bekannt und würzt mit seinem Blattwerk Speißen aller Art

 

Maggi-Kraut

Wem Liebstöckel (Levisticum officiale KOCH) nichts sagt, wird bei „Maggi-Kraut“ wissend mit dem Kopf nicken. Das Gewürz wird wegen seiner Geschmacksähnlichkeit mit der weltbekannten, schweizer Universalsauce in Verbindung gebracht. Fälschlicherweise, denn es hat nichts mit ihr zu tun. Bei der Herstellung der Würze wird kein Maggi-Kraut verwendet, noch nicht einmal als Aroma. Der Erfinder Julius Maggi entwickelte die Würze seiner Sauce aus einem Gärverfahren. Vielleicht gelang es findigen Werbestrategen, Liebstöckel in Maggi-Kraut umzubenennen . Fest steht jedoch: Das Gewürz gibt es länger  als die Maggi-Sauce.

 

Eine unverkennbare Pflanze

Genauso wiedererkennbar wie der Geschmack, sind der Geruch und auch die Pflanze selbst. Wer sich Liebstöckel einmal richtig angesehen hat, ein Blatt geschmeckt oder gerochen hat, wird die kräftige Pflanze immer wiedererkennen. Liebstöckel gehört zur Familie der Doldengewächse (Umbellifere) und wächst in vielen Gärten inzwischen. Die mehrjährige Staude mit charakteristischem Aussehen kann bis zu zwei Metern hoch werden. Aus den langen, kräftigen und fleischigen Pfahlwurzeln entwickeln sich aufrechte, hohle Stängel, die sich stark verzweigen. Die Blätter sind groß, dunkelgrün und zwei- bis dreifach gefiedert.. Die mittelgroßen Dolden sind 8- bis 20-strahlig mit kleinen, blassgelben Blüten. Blütezeit ist von Juli bis September, danach entwickelt Liebstöckel längsgerippte Doppelspaltfrüchte. .

 

In der Medizin werden Wurzel und Samen des Liebstöckels für den Harnapparat, Verdauung und weibliche Fortpflanzungsorgane eingesetzt.

Wenn die mehrjährige Pflanze im Garten erstmal einen Lieblingsplatz gefunden hat kommt sie jedes Jahr wieder und wird so gross, dass eine Familie ihren ganzjährigen Liebstöckelbedarf für Küche und Hausapotheke damit decken kann.

 

Medizinische Verwendung

Die Wurzel des Liebstöckel wird zwar auch als Suppengemüse gebraucht, von Bedeutung ist jedoch ihre medizinische Verwendung. Die Wurzel enthält ätherisches Öl mit den Hauptkomponenten Alkylphtaliden und E- und Z- Ligustilid, die vorwiegend für die krampflösende Wirkung verantwortlich sind.. Weitere Wirkstoffe sind unter anderem alpha- und beta-Pinen und die Furanocumarine Bergapten und Aptein. Liebstöckel hat krampflösende Wirkungen, z. B. bei Blähungen und Aufstoßen. Auch sind Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen oder Völlegefühl durch frisch aufgebrühten Liebstöckelwurzel-Tee zu bessern. Schliesslich haben die Wurzeln noch antimikrobielle und harntreibende Wirkung. Weshalb Liebstöckel-Wurzeltee bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen der ableitenden Harnwege (v. a. der Blase) oder zur Harnwegs-Durchspülung (Vorbeugung von Nierengriess) sinnvoll sein kann. Kontraindikationen: Bei akuten entzündlichen Erkrankungen des Nierenparenchyms (Glomerulonephritis) oder eingeschränkter Nierenfunktion darf der Tee nicht verwendet werden, auch nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion.

 

Steckbrief:
 

anregend,
blutstillend,
harntreibend,
krampflösend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
Appetitlosigkeit,
Abmagerung,
Blasensteine,

Blasenentzündung,
Nierenleiden,
Nierensteine,
Blähungen,
Magenbeschwerden,
Mangel an Magensäure,
Verdauungsschwäche,
Verstopfung,
Stoffwechsel anregend,

Gicht,
Rheuma,
Wassersucht (Ödeme),
Menstruations fördernd,
Menstruationskrämpfe,
Mittelohrentzündung,
Halsentzündung,
Kehlkopfentzündung,
Mundschleimhautentzündung,
Bronchitis,
Husten,
Herzschwäche,
Wassersucht,
Ödeme,
Nervenschwäche,
Nervosität,
Ekzeme,
Furunkel,
eitrige Wunden,
Gewürz,

 

wissenschaftlicher Name:Levisticum officinale

Pflanzenfamilie:Doldenblütler = Apiaceae

englischer Name:Lovage

volkstümliche Namen:Badkraut, Gebärmutterkraut, Gichtstock, Leibstöckle, Leppstock, Levestock, Liebesröhre, Liebrohr, Liebstengel, Lobstock, Lübstock, Lustecken, Luststöckel, Maggikraut, Nervenkräutel, Rübestöckel, Saukraut, Sauerkrautwurz, Schluckwehrohr, Wasserkräutel

Verwendete Pflanzenteile: Blätter als Gewürz,
Wurzel und Samen in der Heilkunde

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Angelikasäure, Apiol, Apfelsäure, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Fette, Gummi, Harze, Invertzucker, Kampfer, Carvon, Isovalerinsäure, Cumarine, Myristicin, Umbelliferon

Sammelzeit:

Blätter: Frühjahr,
Wurzel: Zeitiges Frühjahr oder Spätherbst,
Samen: Spätsommer

Arnika

Die Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wohl weil sie vorwiegend in den Bergen wächst. Im Hochschwarzwald und den Vogesen gibt es einige Stellen, in denen sie reichlich vorkommt und die Wiesen leuchtend gelborange überzieht.

Arnika zählt zu den bewährten Hausmitteln und gehört in jede Hausapotheke.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arnika wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend wirkt. Sie hilft, Gewebe zu regenerieren und eignet sich zur Behandlung aller Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind.

Es werden zahlreiche Mittel mit Arnika angeboten: vom Wundschutztuch über Salben bis hin zur Arnikatinktur sowie Arnika in homöopathischer Form.
In der Homöopathie ist Arnika das Basismittel bei jeder Art von Verletzung, auch bei Verletzungsschock. Diese Präparate werden aus der Wurzel gewonnen. Arnika wird in der Chirurgie zur Operationsvorbereitung verwendet, um starkem Blutfluss und Embolien vorzubeugen. Sie wird in der zahnärztlichen Praxis vor Zahnextraktionen und Kieferoperationen zur Verminderung von Nachblutungen und Schmerzen eingesetzt. Die Wahl der Potenz hängt u.a. von der Schwere der Verletzung ab.

Die Arnika ist eine starke Pflanze, die hauptsächlich äußerlich als Tinktur eingesetzt wird.

 

 

Achtung! Arnika ist so scharf, dass sie in vielen Fällen am besten verdünnt angewendet wird. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf Arnika. Für die, die sie vertragen ist sie jedoch ein starkwirkendes Mittel bei Verletzungen aller Art.

 

Steckbrief

 

antibakteriell,
blutreinigend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
hautreizend,
krampflösend,
schmerzstillend,
schweißtreibend,

Aphten,
Mundschleimhautentzündung,
Zahnfleischentzündungen,
Rachenentzündung,
Mandelentzündung,
Heiserkeit,
Bronchitis,
Husten,
Fieber,
Erkältung,
Grippe

Magenkrämpfe,
Durchfall,
Seekrankheit

Gelenkschmerzen,
Rheuma, Gicht

Herzbeschwerden,
Herzschwäche,
Kreislauf stärkend

Blutergüsse,
Ekzeme,
Entzündungen durch Insektenbisse,
Furunkel,
Gelenkentzündungen,
Hautentzündungen,
Hämatome,
Krampfadern,
Muskelkater,
Neuralgien,
Prellungen,
Quetschungen,
Schwellung bei Knochenbrüchen,
Thrombose,
Venenentzündung,
Venenschwäche,
Verstauchungen,
schlecht heilende Wunden,
Zerrungen


wissenschaftlicher Name:Arnica montana L

Pflanzenfamilie:Korbblütler = Asteraceae

volkstümliche Namen: Bergdotterblume, Bergwegebreit, Bergwohlverleih, Berg-Wohlverleih, Bergwurzelblumen, Bergwurz, Blutblumen, Bluttrieb, Christwurz, Donnerblume, Engelblume, Engelblumen, Engelkraut, Färberblume, Fallkraut, Fallkrautblumen, Gamsblumen, Gemswurz, Johannisblume, Kraftrose, Kraftwurz, Kraftwurzel, Leopardenwürger, Mitterwurz, Mönchskappe, Stichkraut, Stichwurzel, St-Luzianskraut, Verfangkraut, Wohlverleih, Wohlverleihblüten, Wolferley, Wolffelei, Wolfsblume, Wolfsbann, Wolfsdistel, Wundkraut

Verwendete Pflanzenteile:Blüten (Arnicae flos), selten Wurzel oder Kraut.

Inhaltsstoffe:ätherisches Öl, Bitterstoffe, Flavone, Procyanidine, Helenalin, Arnicin, Beta-Sitosterol, Kampfer, Flavonoide, Inulin

Nebenwirkungen:Bei äußerer Anwendung: Allergische Hautreaktionen, Ekzeme, Blasen, Juckreiz, Nekrose (Absterben von Hautzellen)
Bei innerer Anwendung: innere Blutungen, Durchfall, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufzusammenbruch, Schwindel, Zittern

Gegenanzeigen:Nicht bei: Arnika-Allergie, Korbblüter-Allergie, frische offene Wunden.
Innerlich nicht bei: Kleinkinder, Schwangerschaft, Stillende

Sammelzeit: Juli / August (teilweise geschützt)

Die Rose ist die unangefochtene Blume der Liebe.

Sie wächst in nahezu jedem Garten und spielt in jedem Blumengeschäft eine Hauptrolle.

Im Orient werden Süssspeisen mit den duftenden Blättern der Rose aromatisiert und auch in der Kosmetik wird sie gerne verwendet.

Dass die Rose auch eine Heilpflanze ist, ist jedoch kaum bekannt.

Sie kann gegen Heuschnupfen helfen und auch gegen leichte Herzbeschwerden kann man sie verwenden. Ausserdem lindert sie Frauenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel.

 

Steckbrief:

Anwendung: adstringierend,
blutreinigend,
blutstillend,
nervenstärkend,
Heuschnupfen,
Lungenschwäche,
Mundentzündungen,
Verstopfung,
Durchfall,
Leberschwäche,
Gelbsucht,
Herzbeschwerden (leichte),
Ohnmacht,
Schwindel,
Kopfschmerzen,
Melancholie,
Zahnschmerzen,
Ohrenschmerzen,
Augenschmerzen,
Gebärmutterschmerzen,
Wechseljahrsbeschwerden,
Leichte Verbrennungen,
Schwer heilende Wunden,
Gesichtsrose,
wissenschaftlicher Name: Rosa centifolia, Rosa gallica
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rose
volkstümliche Namen: Centifolie, Bischofsrose, Fleischrose, Gartenrose, hundertblättrige Rose, Jungfernrose, Kaiserrose, Knopfrose, Moosrose, Pomponrose, Trianonrose, Vielblättrige Rose
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine,
Sammelzeit: Juni bis August

 

 

 

Rosentee:

 

Die Rosenblüten kann man für Rosentee benutzen.

Dazu bereitet man einen Aufguss mit einem TL getrockneten Rosenblüten pro Tasse Wasser. Diesen Tee lässt man fünf bis zehn Minuten ziehen. Er wird dann rosa und schmeckt leicht adstringierend.

 

Man kann den Rosentee mit Honig süssen.

 

Rosentee hilft bei der Blutreinigung und zur Stärkung von Herz und Nerven.

 

Auch gegen Kopfschmerzen und Schwindel kann man Rosentee trinken.

 

Bei zu starker Periodenblutung kann der Rosentee lindernd wirken.

 

 

Rosentee äusserlich:

Rosentee kann man in Form von Umschlägen, Waschungen oder für Teilbäder gegen hartnäckige Wunden und leichte Verbrennungen verwenden.

Als Mundspülung hilft Rosentee gegen Mundentzündung und Zahnfleischentzündung.

 

Auch in Salben und Cremes wirkt die Rose sehr hautfreundlich.

 

Rosenwein:

Mit Weisswein und Rosenblütenblättern kann man eine Abkochung zubereiten.

Dieser Rosenwein hilft gegen Erschöpfung und Gebärmutterschmerzen.

Wenn man den Mund mit Rosenwein ausspült lindert er Zahnschmerzen und Mundschleimhautentzündungen. (Bei Karies muss man natürlich zum Zahnarzt gehen)

Man kann den Rosenwein auch als Umschlag auf Stirn und Kopf legen, um Kopfschmerzen zu behandeln.

 

Frische Blütenblätter:

Die frischen Blütenblätter kann man zur Linderung von Gesichtsrose (Erysipel) aufs Gesicht legen.

 

Ätherisches Öl:

Das ätherische Öl der Rose ist sehr kostbar, weil man extrem viele Blüten braucht, um es herzustellen.

Als Bestandteil von Salben und Cremes ist es nicht nur ein Wohlgeruch, sondern hat auch pflegende und lindernde Wirkung.

Rosenöl wirkt entspannend und fördert die Sinnlichkeit. 

 

 

Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen.

Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken.

Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten.

 

Heilwirkung: antiseptisch, 
beruhigend, 
blähungstreibend, 
harntreibend, 
krampflösend, 
Asthma, 
Augenringe,
Erschöpfungszustände, 
Herzbeschwerden, 
Bluthochdruck,
Husten, 
Kreislaufschwäche, 
Magenkrämpfe,
Migräne, 
Nervosität, 
Nervenschwäche, 
Neuralgien, 
Rheumatische Schmerzen,
Schlaflosigkeit, 
Spannungskopfschmerzen,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Wasseransammlungen,
Entzündete Wunden,
Gesichtsrose,
Erysipel,
Gürtelrose,
wissenschaftlicher Name: Lavendula officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Lavenders
falsche Schreibweisen: Lawendel
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid, Saponin
Sammelzeit: Juli / August

 

 

Anwendung: 

 

 

Als Tee:

Für den Tee oder die äusserliche Anwendung eignet sich der Tee aus den getrockneten Blüten. Auch in Teemischungen wird Lavendel gerne eingesetzt.

 

 

Als Tinktur:

Auch Lavendel-Tinktur eignet sich für die innerliche und äusserliche Anwendung.

 

 

Als Kräuterkissen:

In kleine Stoffkissen eingenäht, beruhigen Lavendelkissen Kleinkinder, sodass sie besser schlafen können. Ausserdem vertreiben Lavendelkissen Kleidermotten, wenn man sie in Schränke legt.

 

 

Als Badezusatz:

Im Badewasser hilft Lavendel beim Entspannen.

 

In Cremes und Salben:

Als Zutat in Salben wirkt Lavendel gegen Hautreizungen.

 

Als ätherisches Öl:

Ätherisches Lavendel-Öl eignet sich für den Einsatz in der Duftlampe zur Beruhigung und Raumreinigung.

Ausserdem kann man es als Badezusatz, Cremezutat und für Hautöle benutzen.

 

Als Kräuter-Essig

Setze 10 gr. Lavendelblüten mit 10 gr. Weingeist in 80 ml Weinessig an. 
Lasse den Ansatz 5 Tage stehen und filtere die Blüten dann ab.

Mit diesem Kräuteressig kannst du die Gliedmaßen bei rheumatischen Beschwerden und Gicht einreiben.

 

Kornblume

Die Kornblume galt früher als Ackerunkraut und wurde als solches so erfolgreich bekämpft, dass sie fast ausgestorben ist. Daher steht sie inzwischen unter Naturschutz. Ihre leuchtend blauen Blüten trifft man heutzutage eher in Gärten als in Kornfeldern an, denn viele naturverbundende Gartenbesitzer haben sich ihrer angenommen, um ihr eine Chance zum Überleben zu geben. Die Bitter- und Gerbstoffe der Kornblume machen sie vor allem zu einer Heilpflanze gegen Probleme des Verdauungsapparates. Mit ihren adstringierenden Eigenschaften kann sie jedoch auch Hautprobleme lindern und gereizte Schleimhäute beruhigen, was gegen Husten und Mundschleimhautentzündungen helfen kann.

 

Haupt-Anwendungen: Augenkrankheiten,
Hautprobleme,
Verdauung,
Heilwirkung: adstringierend,
antirheumatisch,
appetitanregend,
blutreinigend,
entwässernd,
entzündungshemmend,
harntreibend,
hustenstillend,
schleimlösend,
tonisierend,
zusammenziehend,
Anwendungsbereiche: Akne,
Appetitlosigkeit,
Augenentzündung,
Bindehautentzündung,
Bittermittel,
Darmbeschwerden,
Fieber,
Galle,
Gelbsucht,
Genitalfluor,
Gicht,
Hornhautgeschwüre,
Husten,
Insektenstiche,
Juckreiz,
Kopfschmerzen,
Kopfschuppen,
Leberschwäche,
Magenbeschwerden,
Menstruationsbeschwerden,
Mundschleimhautentzündung,
Nierenschwäche,
Ödeme,
Quetschung,
Rheuma,
Spinnenbisse,
Stärkungsmittel,
Tonikum,
Verdauungsstörungen,
Verstopfung,
schlecht heilende Wunden,
wissenschaftlicher Name: Centaurea cyanus L., Cyanus arvensis, Cyanus segetum, Cyanus vulgaris
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Cornflower
volkstümlicher Name: Blauchrut, Blaumütze, Cyane, Hunger, Hungerblume, Kaiserblume, Kornbeißer, Kornblume, Kornfresser, Kornmutter, Kornnägeli, Kornnelke, Kreuzblume, Blaue Kronblume, Rockenblume, Roggenblume, Schanelke, Sichelblume, Sträpsen, Trämpsen, Tremisse, Zachariasblume, Ziegenbein
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blütenköpfe, Blütenstand
Inhaltsstoffe: Anthocyane, Bitterstoffe, Blauer Farbstoff, Centaurocyanin, Flavonglykoside, Gerbstoff, Glykosid, Harz, Salizylsäure, Salze, Schleim, Succinylcanin, Wachs
Sammelzeit: Juni bis Oktober (geschützt!)
Kontraindikation: Schwangere, Stillende
Nebenwirkungen: Es gibt Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren.

 

 

Anwendung: 

 

Tee: 

 

1 Esslöffel Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Fördert den Appetit, stärkt die Verdauung, Galle und Leber. Getrunken wird eine Tasse vor den Mahlzeiten. Kornblumen-Blüten werden aber meistens nur anderen Teemischungen (z.B. Hustentees) beigegeben.

 

Umschläge:

 

Kompressen mit dem Tee helfen bei geschwollenen Augen.

 

Bäder:

Tee-Bäder helfen bei Hauterkrankungen und juckender Haut.

Zwei Fußbäder täglich helfen gegen Ödeme.

 

Gesichtswasser:

 

Ein Tee mit 3 Esslöffeln auf 250 ml Wasser kann als Gesichtswasser bei unreiner oder gereizter Haut eingesetzt werden.

 

Wein:

 

Blüten in Wein aufgekochen und abseihen. Hilft gegen Fieber, regt die inneren Organe an und eignet sich zur Mundspülung.

 

Blüten-Frischbrei:

 

Die frischen Blüten werden zu einem Brei zerquetscht, dieser Brei wird zur Heilung von Wunden und Geschwüren aufgetragen.

 

Blüten-Saft und -Brei:

 

Frischer saftiger Brei aus der Kornblume wird äusserlich gegen Schuppen und Kopfgrind eingesetzt.

 

Tinktur:

 

Die Kornblume ist Teil Tinktur aus blauen Blüten zur Konzentrationsstärkung und Vitalisierung.

 

Augentropfen:

 

1 Esslöffel in 250 ml Wasser geben 5-10 Minuten kochen, anschliessend noch 30 Minuten ziehen lassen und abfiltern. Hilft gegen entzündete Augen. Da selbstgemacht Augentropfen mit einigen Gefahren (Fremdkörper, Bakterien) verbunden sind, sollte man auf eine eigene Herstellung verzichten.

 

Salat:

 

Die frischen und jungen Blütenblätter in den Salat geben, ist nicht nur eine schöne essbare Dekoration, sondern fördert die Verdauung und ist leicht harntreibend.

 

Wie erkennt man die Kornblume: 

 

Die Kornblume ist im östlichen Mittelmeerraum heimisch, ist aber mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden. Sie wächst bevorzugt auf Unkrautfluren, Schuttplätzen und an Getreidefeldern. Die einjährige bis zweijährige Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Der Stengel ist kantig. Der Stengel und Blätter sind weißgrau-filzig behaart. Die Blätter sind lanzettlich und wechselständig.

Die blauben Röhrenblüten/Körbchenblüten erscheinen zwischen Juni und Oktober und haben einen Durchmesser zwischen 15 und 50 mm. Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst die Samen. 

 

Wann sammelt man die Kornblume: 

 

Da die Pflanze unter Naturschutz steht, darf sie nicht in der Nautur gesammelt werden.

Geerntet werden Blüten, die sich gerade erst geöffnet haben.

 

Blüten kann man zupfen, diese müssen schnell aber schonend getrocknet werden, damit die blaue Farbe erhalten bleibt. Gelingt nicht immer.

 

Man kann auch das Kraut mit den Blüten ernten und als Bündel an einem schattigen und luftigen Ort trocknen, so bleibt die blaue Farbe am sichersten erhalten. Nach dem Trocknen werden die Blüten gezupft oder Blütenkelch und Blütenboden entfernt.

 

Die getrockneten Blüten müssen dunkel gelagert werden, da Licht die getrockneten Blüten schnell ausbleicht.

 

 

Heilwirkung:

 

Erkältungskrankheiten,

Grippale Infekte,

Vorbeugung gegen Infektionen,

Husten,

Bronchitis,

Abszesse,

Unterschenkelgeschwüre,

Leichte Verbrennungen,

Schlecht heilende Wunden

 

wissenschaftlicher Name: Echinacea purpurea,Echinacea angustifolia,Echinacea pallida

 

Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae

 

englischer Name: Echinacea

 

Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock, Kraut

 

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Echinacosid, Harzstoffe, Betain, Laevulose, Glukose, Inulin, Pentosan, Vitamin C, Fermente

 

Sammelzeit: Kraut: Juli,Wurzel: März-April, Oktober

 

Herkunft: Nordamerika

 

Anbau: Mittlere Breiten

 

Standort: Trockener Sandboden

 

Wie sieht Sonnenhut aus und wo kommt die Heilpflanze vor?

 

Drei Sonnenhutarten, die in Nordamerika heimisch sind, werden derzeit als Heilkraut genutzt: der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia), der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) sowie der blasse Sonnenhut (Echinacea pallida). Der Schmalblättrige wird bis zu 50 Zentimeter hoch und ist borstig behaart. Die Pflanze besitzt einen aufrechten Stängel und trägt lanzettliche, ganzrandige Blätter. Die Blütenköpfe bestehen aus einem kegelförmigen Blütenboden, der mit Schuppen und röhrenförmigen Scheibenblüten besetzt ist. Die Randblüten sehen linealisch und blass-purpurn aus.

Der Purpur-Sonnenhut (E. purpurea) wächst höher: Er erreicht eine Höhe von 80 Zentimetern und hat eiförmige, am Rand gezähnte Blätter. Der blasse Sonnenhut (E. pallida) unterscheidet sich von den anderen beiden Arten durch seine rosa bis weiß gefärbten Randblüten sowie durch seine Größe. Er kann bis zu einem Meter in die Höhe wachsen. Sonnenhut gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und blüht von Mai bis August.

 

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

 

Als pflanzliche Arznei dient beim schmalblättrigen Sonnenhut die Wurzel. In ihr kommen sogenannte Alkamide vor sowie ätherisches Öl und Kaffesäure-Abkömmlinge wie die Substanz Echinacosid. Beim Purpur-Sonnenhut wird das Kraut verwendet, also alle Pflanzenteile außer der Wurzel. Es enthält die gleichen Stoffgruppen wie der schmalblättrige Sonnenhut, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Der blasse Sonnenhut kommt als Arzneipflanze seltener zum Einsatz, da in ihm die Alkamide fehlen. In seinen Wurzeln stecken unter anderem sogenannte Ketoalkene und Ketoalkenine. Sonst entsprechen die Inhaltsstoffe den anderen beiden Arten.

 

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Sonnenhut?

 

Sonnenhut-Gewächse – insbesondere Echinacea purpurea sowie Echinacea angustifolia – sollen sich positiv auf das Immunsystemauswirken. In Laborversuchen konnten Wissenschaftler zeigen, dass die Alkamide mit Immunzellen wechselwirken. Auch die Kaffeesäure-Abkömmlinge scheinen eine Rolle zu spielen.

Allerdings haben Studien bisher zu keinen eindeutigen Ergebnissen geführt. Es ließ sich weder bestätigen, dass eine Erkältung deutlich milder und kürzer verläuft, wenn der Erkrankte Echinacea einnimmt. Noch, dass man mit Sonnenhut einem grippalen Infekt vorbeugen kann. Wenn überhaupt, kam es in den Studien nur zu leicht positiven Effekten.

Wer Echinacea als Immunstimulans einnehmen möchte – ob in Form von Tropfen oder Tabletten – sollte damit gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung beginnen. Wer die Heilpflanze vorbeugend anwenden möchte, sollte das pflanzliche Arzneimittel nicht länger als acht Wochen einnehmen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten.

Darüber hinaus wird Echinacea in der Homöopathie eingesetzt – ebenfalls gegen Infekte

 

Wichtige Hinweise:

 

Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte Sonnenhut nicht anwenden.

Auch wenn die Wirkungen nicht bestätigt sind, raten Experten von Sonnenhut ab, wenn Menschen eine eingeschränkte Immunabwehr haben oder Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken.

 

Was ist Aloe Vera für eine Pflanze?

 

Rein botanisch gehört die Aloe Vera zu den Sukkulenten und ist mit 500 Arten vertreten. Nur zwei Arten davon sind aber wirklich mit heilenden Inhaltsstoffen ausgestattet. Das sind die Aloe Vera Berbadensis Miller sowie die Aloe Vera Arborescens. Diese beiden Arten sind auch deshalb so besonders, weil sie sowohl äußerlich als auch innerlich wirksam verwendet werden können - damit also sowohl im pharmazeutischen als auch im kosmetischen Bereich Wirkungen erzielen.

 

Aloe Vera – Saft, Blätter, Gel:

 

Auffallend dick sind die Blätter der Aloe Vera, die außen eine dicke, fast schon lederartige Haut haben. So hat die Pflanze in heißen Gebieten, in denen sie zu Hause ist, ausreichend Schutz vor der Austrocknung. Weil der Saft der Aloe Vera Pflanze bitter ist, ist sie auch vor Schädlingen weitgehend geschützt, denn die meisten Tiere schätzen diesen bitteren Geschmack nicht. Das dreischichtig aufgebaute Blatt der Aloe Vera ist bei der Herstellung von Aloe Vera Produkten und auch für die direkte Anwendung der Pflanze in allen drei Bereichen wichtig. Während unter der dicken Blattrinde der dickflüssige Saft vorhanden ist, bildet das Blattmark mit seinem Gel die dritte Schicht des Blattes.

 

Aloe Vera als Heilpflanze im Garten

 

Auch wenn die Pflanze ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt und hier das ideale Klima vorfindet, ist es kein Problem, diese Pflanze auch im heimischen Garten zu kultivieren. Sowohl das europäische Festland als auch Amerika und Asien sind inzwischen die Heimat der Pflanze, die noch immer als Wüstenpflanze bezeichnet wird. Bei der heimischen Aufzucht sollte man aber bedenken, dass die Aloe Vera Frost nicht vertragen kann. Im Sommer gehört die Aloe Vera in den Garten, den Winter sollte sie allerdings im Haus verbringen. Weil die Aloe Vera in den Sommermonaten gut anwächst und prächtig gedeiht, übersteht sie auch den Winter in der beheizten und lichtärmeren Wohnung problemlos. Die Pflanze kann ein Alter bis zu 10 Jahren erreichen und innerhalb ihres Lebens zahlreiche Ausläufer bekommen.

 

 

Aloe Vera – innere Anwendung

 

Die Aloe Vera kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt werden. Die wirksame Pflanze unter den vielen Arten ist gerade an ihrem bitteren Geschmack zu erkennen. Auch wenn die Pflanze als Heilmittel pur verzehrt werden kann, ist es geschmacklich angenehmer, sie unter andere Lebensmittel - wie beispielsweise leicht gesüßten Joghurt zu mischen. Wer mag, kann die Aloe Vera Blätter aber auch wie eine Melone verzehren und das Fruchtfleisch aus der harten Schale direkt heraus essen. Wer sich für die Einnahme von hochkonzentriertem Aloe Vera Saft für die innere Anwendung entscheidet, sollte allerdings auf ein hochwertiges Produkt achten, das nicht von den Herstellern zum Zwecke der Gewinnsteigerung mit vielen anderen, preiswerten Inhaltsstoffen versetzt wurde.

 

Innerlich angewandt wirkt die Aloe Vera auch sehr gut zur Unterstützung des Immunsystems. Während bekannt ist, dass die innere Anwendung von Aloe Vera das Immunsystem positiv stimuliert, sind Forscher noch damit beschäftigt, die Wirksamkeit der Aloe Vera in Gelform zur Bekämpfung von Paradontitis zu nutzen. Generell ist die Einnahme von Aloe Vera frei von Nebenwirkungen.

 

Die Wirksamkeit der Aloe Vera liegt darin begründet, dass in der Aloe Vera rund 300 Wirkstoffe nachgewiesen werden konnten, die alle positiven Einfluss auf den Körper haben. Neben Polysacchariden verfügt die Aloe Vera noch über die Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B9, B12, Vitamin C, Vitamin E sowie Cholin. Dazu gesellen sich zahlreiche Mineralstoffe, nämlich Calcium und Phosphor, Eisen und Kalium, Chlor, Natrium Magnesium, Mangan, Chrom, Kupfer sowie Zink. Abgerundet wird der Wirkstoffmix durch nichtessentielle sowie essentielle Aminosäuren, Fettsäuren, ätherische Öle und Zink.

 

Das brachte der Aloe Vera schnell den Ruf ein, ein Wundermittel zu sein, das auch bei der Heilung von Krankheiten positive Einflüsse nimmt. Wissenschaftler bestätigen die vielen positiven Eigenschaften der Aloe Vera, warnen aber hier vor der Kommerzialisierung, die oft mit geradezu unseriösen Versprechungen über die Aloe Vera wirbt.

 

Aloe Vera –äußere Anwendung

 

Die Aloe Vera kann sowohl direkt auf die Haut aufgetragen werden als auch in Form von Hautgel Verwendung finden. Wer die Aloe Vera aus dem eigenen Garten direkt anwenden möchte, schneidet einfach ein Blatt glatt ab und streicht das Gel und den Saft direkt auf die Haut. Bei der Verwendung von Aloe Vera Geld sollte man auch darauf achten, dass das Gel eine hohe Konzentration von Aloe Vera beinhaltet, um so höchstmögliche Wirkung zu erzielen.

 

Sowohl bei Hautunreinheiten als auch bei Pickeln und Neurodermitis sowie Herpes, Schuppen und Ekzemen, bei Haarausfall und auch bei Sonnenbrand zeigt sich Aloe Vera äußerlich angewandt als sehr hilfreich. Gerade bei Sonnenbrand bringt die Aloe Vera nicht nur eine kühlende, sondern zudem auch noch eine entzündungshemmende Wirkung mit sich. In der Wundheilung wird Aloe Vera gern deshalb eingesetzt, weil die Pflanze das Zellwachstum, damit die Heilung, günstig beeinflussen kann. Auch vorbeugend gegen dieAlterung der Haut kann Aloe Vera eingesetzt werden.

 

Aloe Vera – Hautpflege selbst herstellen


Aloe Vera Gesichtsmaske: 

 

Mit der Aloe Vera lässt sich eine sehr gute Pflegemaske für das Gesicht schnell und unkompliziert daheim herstellen.

 

Die Zutaten für die selbstgerührte Gesichtsmaske: 

 

1 TL Honig1 TL handelsüblicher Speisequark, 1 Aloe Vera Blatt

Das Blatt der Aloe Vera wird zunächst geschält und dann durch ein feines Teesieb gepresst. So gewinnt man das für die Pflege der Haut sehr wichtige Gel. Das ausgepresste Gel wird nun mit dem Honig und dem Speisequark gut verrührt und dick auf die Haut aufgetragen. Mindestens 10 Minuten sollte die Maske jetzt - günstigstenfalls ruhend - auf die Haut einwirken. Nach der Einwirkdauer wird die Maske grob mit einem Kosmetiktuch entfernt, danach mit lauwarmem Wasser - ohne Reinigungszusätze! - von der Haut abgespült.

 

Aloe Vera Gesichtswasser: 

 

Das Aloe Vera Gesichtswasser ist etwas aufwendiger in der Herstellung, allerdings auch lohnend.

 

Zutaten für das Gesichtswasser mit Aloe Vera

 

100 ml destilliertes Wasser (erhältlich in der Apotheke oder Drogerie) 7 EL reines Aloe Vera Gel. Bei Bedarf einige Tropen duftendes ätherisches Öl

Das Aloe Vera Gel und das destillierte Wasser werden gut gemischt. Bei Bedarf kann duftendes ätherisches Öl zugefügt werden. Nun muss das Gesichtswasser zwei Tage im Kühlschrank ruhen, dabei gelegentlich aufgeschüttelt werden. Wichtig sind die konsequente Aufbewahrung im Kühlschrank und eine Anwendung des frisch zubereiteten Gesichtswassers von maximal zwei Wochen.

 

 

Aloe Vera Produkte auf dem Markt


Auch wenn die Aloe Vera insgesamt sehr viele positive Eigenschaften aufweist, sollte man sich nach Expertenmeinung nicht von der Werbung für verschiedene Aloe Vera Produkte beeinflussen lassen. Hier werden zum einen häufig sehr verdünnte Produkte verkauft, die nur noch einen geringen Anteil an Aloe Vera aufweisen. Schon hier beginnt die Aufmerksamkeit des Kunden, der die Aloe Vera Produkte auf ihren realen Anteil an Aloe Vera prüfen sollte.

 

Weiterhin wird in der Werbung häufig die Wirkung der Aloe Vera sehr stark überspannt. Heilung von Krankheiten kann die Aloe Vera ebenso wenig versprechen wie einen Ausgleich eines insgesamt ungesunden Lebensstils. Gerade die Verarbeitung von Aloe Vera in Nahrungsmitteln und die damit versprochenen gesundheitlich positiven Wirkungen halten Experten für unseriöse Geldmacherei. Der gesundheitliche Aspekt der Aloe Vera kann in Lebensmitteln mit Zusatz dieser Pflanze schon deshalb nicht erfüllt werden, weil die Aloe Vera hierfür stark verarbeitet wird und zudem nur in geringen Dosierungen in die Lebensmittel gelangt. Oftmals werden zudem die Vitamine, mit deren Wirksamkeit in der Werbung für die Aloe Vera Lebensmittel geworben wird, mit zugesetzten Vitaminen angereichert, die mit der Aloe Vera nichts mehr gemeinsam haben.

 

In der inneren Anwendung setzen Experten auf die Wirksamkeit der Aloe Vera als Naturprodukt, das durchaus auch kostengünstig aus dem eigenen Garten oder von der eigenen Fensterbank stammen kann, das aber dennoch als gesundes Naturprodukt ohne Wunderwirkungen betrachtet werden sollte.

 

Auch bei der äußeren Anwendung ist es nach Expertenmeinung wichtig, auf den Anteil der Aloe Vera im Kosmetikprodukt zu achten, um so effektive Wirkungen zu verzeichnen. Sowohl die entzündungshemmenden Eigenschaften als auch Schmerzlinderung bei Hauterkrankungen und Sonnenbrand sprechen die Experten der Aloe Vera einhellig zu. Dabei kann aber auch oftmals das Aloe Vera Gel von der eigenen Pflanze verwendet werden, ohne dass teure Kosmetikprodukte mit nur geringen Anteilen an Aloe Vera Verwendung finden müssen. Auch die alten Ägypter, die sehr überzeugt die Aloe Vera verwendeten, setzten eben auf die natürliche Pflanze und ihre Wirkstoffe, nicht auf industriell hergestellte Produkte.

 

Aloe Vera muss zudem bei entsprechenden Problemen - beispielsweise mit der Haut - nicht ab sofort ausnahmslos in allen Pflegeprodukten wie Shampoo, Hautcreme oder Duschgel enthalten sein. Die Anschaffung eines Produktes zur gezielten Bekämpfung der Hautproblematik kann hier vollkommen ausreichend sein.

 

 

Aloe Vera Produkte kaufen – Darauf sollten Sie achten!


Wichtig zu wissen ist zunächst, dass es als Irreführung gilt, wenn mit der Aloe Vera als wirksamem Wundermittel geworben wird. Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten kann die Aloe Vera nicht bieten und von Anbietern, die diese Werbung betreiben, sollte man sich schnellstens distanzieren.

 

Auch bei Aloe Vera gilt, dass Bio-Produkte die bessere Wahl sind. Hier kann der Anwender sich dessen sicher sein, dass gentechnisch hergestellte Inhaltsstoffe nicht zur Anwendung kommen. Auch Bestrahlung bei der Produktion zur Vertuschung von Hygienemängeln oder einer Qualitätssteigerung finden bei Bio-Produkten nicht statt.

 

Sinnvoll können Produkte mit dem Güte-Siegel “International Aloe Science Council” sein, denn hier findet die Festlegung von Qualitätskriterien für die Aloe Vera statt und auch eine Aufklärung über die Wirkung sowie eine Zertifizierung der Produkte stehen hier an oberster Stelle.

 

Um nicht auf mit Wasser verlängerte Produkte hereinzufallen, ist es wichtig, auf Aloe Vera Produkte zu achten, deren Aloe Vera Anteil tatsächlich bei mindestens 99 Prozent liegt. Diese Anteile von Aloe Vera müssen auf dem Verpackungsetikett vermerkt sein.

 

Allergiker und Menschen mit Vorerkrankungen sollten bei der inneren Anwendung der Aloe Vera Produkte besonders vorsichtig ein, denn abführende Wirkung ist hier ebenso möglich wie das Auftreten von Beschwerden von Magen und Darm. Auch können sich durch die Einnahme von Aloe Vera Produkten in höherer Dosierung über einen längeren Zeitraum bei entsprechend hoher Aloe Vera Konzentration Elektrolytverluste ergeben. Als Durstlöscher sind Aloe Vera Drinks nicht geeignet!

 

Wer sich umfassend zu einzelnen Anbietern von Aloe Vera Produkten sowie auch zu deren Produkten selbst informieren möchte, kann in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen Informationen erhalten.

 

Hilfreiche Anwendungen


Bitte achten Sie bei allen Anwendungen (speziell bei Einläufen und Wundbehandlungen) auf eine sterile Zubereitung!

 

Abführmittel


Schneiden Sie ein kleines Blattstück ab und schlucken Sie es unzerkleinert mit der grünen Schale. Wirklich zuerst nur mit kleiner Menge antesten! Die Schale enthält reichlich Bitterstoffe...

 

Azidose (Übersäuerung)

 

Diese Übersäuerung der Körperzellen und -säfte kann ein beängstigendes Ausmaß annehmen – bis hin zu unheilbaren Erkrankungen. Mit einem über den Tag verteilten Trunk von ½ l Aloe-vera-Frischblattsaft kann die Übersäuerung durch das Basica der Aloe vera neutralisiert werden. Bei Übersäuerung der Körperzellen und Körpersäfte ist eine zweimonatige Kur ratsam.

 

Akne, Pickel


 Täglich das Gesicht mit purem Aloe vera einreiben. Dadurch klingen Infektionen ab, die Hautzellen werden aktiviert und Narbenbildung verhindert. Je nach Krankheitsgrad zwischen zwei bis drei Monaten durchführen.

 

Augenpflege


 Außer Augentropfen können Sie für die Augenpflege die Augenhöhle und die Augenlider mit Frischblattsaft leicht einmassieren, die Augenakupunkturpunkte leicht kreisend und ebenso die Augenfalten und Tränensäcke einreiben.

 

Augen- und Ohrentropfen


 Bei einem Mischverhältnis von 1:1 (halb Wasser, halb Gel) ist Aloe vera ideal als Augentropfen oder für Umschläge, z.B. bei Bindehautentzündungen geeignet. Häufige Anwendung weniger Tropfen lindern Ohrenschmerzen. Am besten die Augen- und Ohrentropfen mit einer Pipette einträufeln – 2 bis 3 Tropfen sind ausreichend. Verwenden Sie nur abgekochtes oder destilliertes Wasser. Der Saft sollte nicht älter als 3 Tage sein.Erhöhter Augendruck verschwindet häufig nach regelmäßiger Einnahme von täglich ¼ l Aloe-vera-Frischblattsaft. 

 

Arthritis


Nach Angaben des kalifornischen „Aloe vera Research Institut“ wird empfohlen, täglich ¼ l Aloe-vera-Frischblattsaft einzunehmen und die betroffenen, schmerzenden Gelenke damit mehrfach einzureiben, da die Aloe bis auf die Knochenhaut eindringt.

 

Blähungen


Mit Aloe vera-Trinkkur können Blähungen oft völlig vermieden oder deutlich vermindert werden.

 

Blasenentzündung


Verfahren Sie wie beim Scheiden- bzw. Darmeinlauf.

 

Darmeinlauf


Mastdarmeinspritzungen werden gerne bei Entzündungen des Dickdarms, Darmschmerzen, Blähungen, Gärungsprozess im Verdauungstrakt, Übersäuerung des Darminhaltes, Stuhlverstopfung und Pilzbefall vorgenommen.Verwenden Sie hierfür einen Irrigator oder eine Klistierspritze. Das Einflaufrohr wird mit Vaseline oder Olivenöl eingerieben, damit die Einführung schmerzfrei erfolgt. Bitte auf sterile Zubereitung achten (zB mit kochendem Wasser alle Gerätschaften ausspülen).Wegen der Verstopfungsgefahr im Einlaufrohr verwenden wir daher den Aloe vera-Frischblattsaft in verdünnter Form 1:3, dh 100 Gramm Gel mit 300 ml auf ca. 30° C erwärmtes, destilliertes Wasser. Die Wassertemperatur sollte sich unter 40° C halten, damit die wichtigen Vitalstoffe nicht zerstört werden!Das Klistier wird nach der Stuhlentleerung vorgenommen. Am zweckmäßigsten ist es, wenn der Patient eine Lage mit erhöhtem Becken auf der linken Seite oder die sogenannte Knie-Ellenbogenlage einnimmt. Die Afteröffnung bildet somit den höchsten Punkt des ganzen Körpers.Ideal wäre es, wenn der Darm gänzlich leer ist (Heilfastenkur) und der Inhalt der Spülung den Dickdarm bis hin zum Dünndarm mit Aloe vera-Frischblattsaft füllt bzw. benetzt. Dadurch werden dem Darm wichtige Vitalstoffe, entzündungshemmende Nährstoffe und Schleimbilder zugeführt.Behalten Sie den Einlauf so lange wie möglich im Dickdarm – bis der Drang zur Stuhlentleerung kommt.Wenn möglich machen Sie eine Rollkur, dh je 5 min Rechts-, Rücken-, Links- und Bauchlage.

 

Gefärbte Haare und Haarausfall


Bei Haarfärbungen ist Haarausfall normal. Um dies zu vermeiden und um das Haarwachstum zu fördern, wird das zubereitete Aloe vera-Gel in die Kopfhaut einmassiert. Es ist wichtig, die Kopfpflege mit Aloe nach dem Verschwinden der Symptome zwei Woche lang fortzusetzen. Bei Haarausfall sollten Sie außerdem täglich Aloe vera-Frischblattsaft trinken. Als Haarpackung eignet sich besonders gut 1 Tasse Aloe vera-Frischblattsaft, 1 Eigelb und 1 EL gutes Olivenöl im Mixer vermengen, einmassieren und ½ h einwirken lassen – unterstützt die Haarpflege und wirkt dem Haarausfall und der Schuppenbildung entgegen.

 

Gesichtspackung


½ Avocado, 1 Eigelb, 1 EL Honig und ein 5 cm Blattstück Aloe vera mit Wasser von guter Qualität mixen.

 

Grauer Star


Aloe stärkt die Sehnerven. Nehmen Sie regelmäßig ¼ l Aloe vera-Frischblattsaft ein. 

 

Hämorrhoiden


Häufige Einreibung mit Aloe vera-Frischblattsaft, speziell nach Stuhlgang, Dusche oder Bad und vor dem Zubettgehen führen normalerweise zu einer sofortigen Erleichterung – Afterreinigung per Bidet oder Dusche mit kaltem Wasser. Die Behandlung sollte nach dem Verschwinden der Symptome kurzzeitig fortgesetzt werden. Parallel zur Einreibung trinken Sie morgens ¼ l Aloe vera-Frischblattsaft um die Verdauung zu regulieren; eventuell mit einem kleinen Schalenanteil (Achtung! Zuviel Schale führt zu Durchfall!). Je nach Bedarf können Sie morgens und abends ein Stück Aloe vera ohne Schale in den After einführen.

 

Harnvergiftung


Harnvergiftung tritt dann auf, wenn sich im Blut Abfallprodukte des Stoffwechsels ansammeln, die normalerweise von den Nieren ausgeschieden werden. Regelmäßige Aloe vera-Trinkkuren verhindern Harnvergiftungen. 

 

 

Hautpflege – Gesichtsfalten


Aloe vera gibt der Haut Feuchtigkeit zurück, wirkt adstringierend (zusammenziehend) und stimulierend. Nach der Reinigung der Gesichts- bzw. Körperhaut reiben Sie sich mit dem Aloe vera-Frischblattsaft ein. Sie werden staunen, wie schnell die Aloe von der Haut aufgenommen wird. Besondere Aufmerksamkeit schenken Sie Ihren Gesichtsfalten und der Augenpartie. Auch nach der Rasur ist Aloe ein ausgezeichnetes Haut- bzw. Gesichtspflegeprodukt. Je nach Bedarf kann die Anwendung mehrfach wiederholt werden. Helle Pflanzenfaserstücke entfernen Sie mit einem weichen Tuch, nachdem die Aloe völlig von Ihrer Haut aufgenommen wurde.

 

Impotenz


In der Aloe ist potenzsteigerndes Chlorophyll enthalten. Aloe vera-Frischblattsaft kann helfen – oft sind die Ursachen jedoch psychischen Ursprungs.

 

Magengeschwüre


Neben einer magenschonenden und gesunden Ernährung können Aloe vera-Trinkkuren gegen Magengeschwüre als Therapie eingesetzt werden. Allerdings sollte die Trinkkur mindestens zwei Monate lang durchgeführt werden. Am besten nüchtern und vor den Mahlzeiten verteilt ¼ bis ½ l Frischblattsaft trinken.

 

Massage


Aloe vera pur oder gemischt mit wertvollen Ölen wie Mandelöl, Jojobaöl, ätherischen Ölen oder auch Olivenöl schenkt glatte, zarte Haut.

 

Müde und schmerzende Füße


Füße in warmem Wasser mit ½ l Aloe vera-Frischblattsaft baden. Nach dem Abtrocknen massieren Sie den Rest Ihres Aloe vera-Frischblattsaftes in die Füße ein. Beachten Sie, daß die Wirkstoffe bis auf die Knochenhaut eindringen (Arthrose, Arthritis, Rheuma).

 

Mundhöhlenentzündungen, -geschwüre und -pilze


Den Mund mit Aloe vera-Frischblattsaft mehrmals täglich spülen. Besser ist es noch, wenn Sie in Aloe vera getränkte Watte nachts auf die entsprechenden Stellen geben. Nach Vereiterungen hilft es auch ein Stück Gel ohne Schale in den Mundspalt zu legen.Pilzinfektionen (z. B. Candida albicanc) können durch regelmäßige Aloe-Mundspülungen erfolgreich abgetötet werden. Bei Paradontose führen Aloe-Mundspülungen oft sogar zur Neubildung des Zahnfleisches.

 

Nierenerkrankungen


Nierenerkrankungen dürfen ausschließlich von Ärzten behandelt werden. Mit einer Aloe vera-Trinkkur kann der Heilungsprozess und die Therapie des Arztes jedoch ausgezeichnet unterstützt werden.

 

Pilzinfektionen (Fußpilz, Nagelpilz, etc.)


Aloe vera hilft nicht in 100 % aller Befälle, es wurden jedoch große Erfolge gesehen, bei denen andere vorausgegangene Behandlungsmethoden versagt haben. Reiben Sie die betroffenen Stellen mehrfach mit einem Stück Gel ein.Es empfiehlt sich, beim beginnenden Befall sofort mit der Behandlung anzufangen.

 

Prostatitis


Bei Prostata-Beschwerden sollten Sie täglich über längere Zeit ¼ bis ½ l Frischblattsaft trinken. Vor den Mahlzeiten verteilt oder als Frühstücksersatz schluckweise verteilt bis zum Mittagessen einnehmen. Zusätzlich machen Sie Mastdarmeinspritzungen mit dem Irrigator oder der Klistierspritze. Anwendung siehe Darmeinlauf.

 

Scheideneinlauf


Scheidenspülungen sollten nur auf ärztliche Anordnung hin vorgenommen werden, weil die Schleimhaut der Scheide gereizt und der Ausfluss oder Fluor noch verstärkt werden kann.Der Aloe vera-Frischblattsaft wird 1:3 verdünnt, dh 100 gr Gel mit 300 ml auf ca. 30° C erwärmtes, destilliertes Wasser vermengen. Bitte auf sterile Zubereitung achten (z.B. mit kochendem Wasser alle Gerätschaften ausspülen).Bei Entzündungen, Pilzbefall, Ausfluss, Eierstockentzündungen und Schmerzen können Sie eine Scheidenspülung mit einem Irrigator, einer Klistierspritze oder einer Frauendusche vornehmen. Beobachten Sie selbst, wie oft Ihnen derartige Einspritzungen gut tun.

 

Schrammer und Kratzer


Während der ersten 24 Stunden die betroffene Hautstelle reichlich mit Aloe vera-Stücken (Gel oder Innenseite eines Schalenteils) einreiben. Der Heilungsprozess vollzieht sich unglaublich rasch. 

 

Sonnenbrand


Aloe vera vermeidet zu 70 % den Durchgang gefährlicher Sonnenstrahlung, erlaubt aber gleichzeitig den bräunenden Strahlen ihre Wirkung zu erzielen. Bereits bestehender Sonnenbrand aber auch Verbrennungen anderer Art sollten durch häufige Einreibungen mit Aloe vera-Frischblatt (Gel oder Innenseite eines Schalenteils) behandelt werden. In jedem Fall ist es wichtig, Aloe vera so rasch wie möglich anzuwenden, um die Zellen vor Überhitzung zu schützen. Bei Sonnenbrand sollten Sie das Gel so oft wie möglich auf die betroffenen Hautpartien auftragen – Sie werden selbst sehen, wie schnell es von der Haut aufgenommen wird. 

 

Stärkungsmittel


Schneiden Sie ein kleines Blattstück ab, entfernen die grüne Schale und schlucken es unzerkleinert oder zerkaut. Wenn Sie die Flüssigform bevorzugen, so trinken Sie täglich vor dem Frühstück ¼ l Aloe-vera-Frischblattsaft.

 

Vaginalbeschwerden


Ideal bei Entzündungen und Pilzbefall: täglich Aloe vera-Frischblattsaft einnehmen und zusätzlich ein ca. 8 cm großes Gelstück ohne Schale in die Scheide einführen.

 

Venenbeschwerden (Krampfadern)

 

Aloe vera-Frischblattsaft oder ein Stück Gel lokal angewandt – einfach auf die schmerzenden Stellen auftragen; erzielt hervorragende Ergebnisse.

 

Wundheilmittel


Schneiden Sie ein Blattstück ab, entfernen die grüne Schale und betupfen die offene Wunde. Achten Sie auf steriles Arbeiten. 

 

Katzenminze und die Wirkung auf Menschen

 

Die Katzenminze wirkt nicht nur auf unsere geliebten Vierbeiner, sondern auch der Mensch selbst kann seinen Nutzen aus der Pflanze ziehen. Denn auch auf uns Menschen wirkt die Katzenminze euphorisierend. Dabei kann die Katzenminze als Tee konsumiert oder mit Tabak vermischt geraucht werden. Die ätherischen Öle finden sich in den verschiendensten Anwendungsgebieten wieder.


Katzenminze Tee


Die getrockneten Blätter der Minze können als Tee “aufgekocht” und konsumiert werden. Das Wasser sollte dabei heiß sein, aber noch nicht kochen, damit sich die ätherischen Öle der Pflanze nicht im Wasserdampf verflüchtigen. Der Tee wirkt dabei sehr vielseitig und weist vor allem die folgenden Eigenschaften auf: schweißtreibend, kampflösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend, fiebersenkend, entspannend & entgiftend. Ebenfalls wird dem Tee ein positiver Effekt bei der Behandlung von chronischer Bronchitis, als auch eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. Auch wer unter Schlaflosigkeit und Nervosität leidet kann mit Katzenminze-Tee eine Besserung herbeiführen. Das Aroma des Tees erinnert sowohl an Minze also auch an Zitrone.


Katzenminze Rauchen


Die trockenen Blüten & Blätter der Minze eignen sich ebenfalls zum Rauchen. Die Wirkungen sind dabei nicht so vielseitig wie beim Tee. In diversen Berichten wird von einer stimmungsaufhellenden und leicht plättenden Wirkung gesprochen. Die Wirkdauer wird dabei auf maximal 2 Stunden geschätzt. Wer Katzenminze rauchen möchte sollte auf die Qualiät der Ware achten. Um nicht kleinere Verunreinigungen im Gemisch zu haben, sollte man sich die Minze aus der Apotheke holen und nicht im Zoofachgeschäft. Die Wirkung besonders im halluzigenen Bereich kann durch die Weiterverarbeitung extrem gesteigert werden. Eine ausführlichere Beschreibung erhaltet ihr in diesem Beitrag.


Weitere Anwendungsgebiete der Katzenminze

Ein weiteres Anwendungsgebiet bietet die Behandlung von Schmerzen. So können Katzenminze-Wickel angewandt werden, um äußere Verletzungen zu behandeln. Das Kauen der frischen Katzenminze-Blätter wirkt schmerzlindernd bei Zahnschmerzen. Auch in Salben zur Reumatheraphie oder Hämorrhoidenbehandlung findet die Katzenminze ihre Anwendung. Das extrahierte ätherische Öl der Katzenminze lässt sich ebenfalls als Abwehrmittel gegen Mücken, Bremsen und sogar Zecken einsetzen.

Die Katzenminze bietet vielfältige Anwendungsgebiete für den Menschen. Das Hauptgebiet liegt wohl bei der Verwendung als Tee zur Entspannung und Stimmungsaufhellung.

Johanniskraut, Heilpflanze ( Depression, Nerven usw..)

 

Das Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze. Selbst sein Name stammt vom Johanni-Tag am 24. Juni ab. In den Tagen um die Sommersonnenwende öffnet das Johanniskraut seine gelben Blüten an Wegrändern, lichten Gebüschen, Böschungen und sogar auf Schuttplätzen.Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter. Das wusste schon Paracelsus im Mittelalter und heutzutage wird dieses Wissen sogar von der Schulmedizin bestätigt.

 

Steckbrief

 

Haupt-Anwendungen: Depressionen

 

Heilwirkung: abschwellend,adstringierend,antibakteriell,beruhigend,blutblidend,blutstillend,entzündungshemmend,harntreibend,krampflösend,schleimlösend,schmerzstillend,tonisierend,

 

Anwendungsbereiche:

 

Atemwege: Bronchitis,Halsentzündung,Fieber,

 

Verdauungssystem: Appetitlosigkeit,Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden,Darmentzündung,Durchfall,Hämorrhoiden,Stoffwechsel

Rheumatismus:Gicht,

 

Harnorgane: Blasenentzündung,Bettnässen,

 

Frauenheilkunde: Gebärmutterkrämpfe,Menstruationsbeschwerden,Endometritis,Wechseljahrsbeschwerden,Zyklusunregelmässigkeiten,

 

Nervensystem: Depressionen, Nervosität,Schlaflosigkeit,Epilepsie,Kopfschmerzen,Migräne,Hypochondrie,Angstzustände,Neuralgien,Trigeminusneuralgie,Ischias,Hexenschuss,

 

Bewegungsapparat: Rückenschmerzen,Muskelzerrungen,Blutergüsse,Quetschungen,Verrenkungen,Verstauchung,Krampfadern,

 

Haut: Wunden, Verbrennungen,Beulen,Geschwüre,Ekzem,Schrunden,Stichwunden,Trockene Haut,Narbenschmerzen,

 

wissenschaftlicher Name: Hypericum perforatum

Pflanzenfamilie: Hartheugewächse = Hypericaceaeenglischer

Name: St Johns

Wortvolkstümlicher Name: Hartheu, Alfblut, Blutkraut, Frauenkraut, Gartheil, Hartenaue, Hergottsblut, Jageteufel, Jesuswundenkraut, Johannisblut, Johanniswurz, Konradskraut, Mannskraft, Teufelsflucht, Tüpfel-Hartheu, Tüpfel-Johanniskraut, Unserer Frauen Bettstroh, Wundkraut

Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut, 

BlütenInhaltsstoffe: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, äther. Öl, Harz, Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Taraxasterol, Violaxanthin, Beta-Sitosterol, Phytosterole

Sammelzeit: Ende Juni bis September

 

Anwendung

 

Vor allem die Wirkung des Johanniskrauts gegen Depressionen ist heutzutage bekannt. Aber auch als Wundheilmittel wird das rote Johanniskraut-Öl gerne verwendet. Die zahlreichen anderen Heilwirkungen des Johanniskrautes sind etwas in Vergessenheit geraten.

 

Depressions-Mittel: Schon im Mittelalter wurde das Johanniskraut gegen Melancholie verwendet, was aber in Vergessenheit geriet, bis die Schulmedizin in den 1970er Jahren die antidepressive Wirkung in medizinischen Studien bewies. Seitdem ist Johanniskraut das wichtigste pflanzliche Antidepressivum.

In hoher Dosierung kann es nach 4 bis 6 wöchiger Anwendung Depressionen lindern. Die schulmedizinisch anerkannte Dosierung ist jedoch so hoch, dass diese mit Tees oder im freien Handel erhältlichen Mitteln nicht erreicht werden kann. Für die offiziell notwendige Dosierung zur Linderung von Depressionen sind täglich 900 mg bis 1800 mg Johanniskrautextrakt notwendig, etwa das zehnfache von frei verkäuflichen Mitteln. So hoch dosierte Johanniskraut-Präparate bekommt man nur in der Apotheke. Oder selbst hergestellte Urtinktur.

Die Schulmedizin macht den Wirkstoff Hypericin für die antidepressive Wirkung verantwortlich. Die klassische Kräuterheilkunde und die moderne anthroposofische Medizin betrachten das Johanniskraut jedoch als Pflanze, die das Sonnenlicht des Hochsommers speichern kann, um die Freude des sonnigen Sommers dann im trüben Winter abzugeben und die Gemüter zu erhellen und zu erwärmen.So betrachtet kann man statt käuflicher Präparate auch durchaus einen Johanniskraut-Tee trinken. Ein bis zwei Teelöffel des Krautes auf eine Tasse wird mit kochendem Wasser übergossen und fünf bis zehn Minuten ziehen gelassen. Von diesem Tee mindestens zwei Tassen täglich trinken.Oder du setzt das Johanniskraut in Doppelkorn an und stellst daraus eine Tinktur her. Von dieser Tinktur kannst du dreimal täglich 20-50 Tropfen einnehmen.

 

Nervenmittel: Das Johanniskraut ist auch für andere Erkrankungen des Nervensystems eine wertvolle Heilpflanze. Es hilft gegen Nervosität, Schlaflosigkeit und Angstzustände. Auch Kopfschmerzen und Migräne können gelindert werden.Einen wertvollen Beitrag leistet das Johanniskraut auch gegen Neuralgien wie Trigeminusneuralgie oder Hexenschuss. Dazu kann man es innerlich einnehmen und ausserdem die betroffene Körperstelle mit Johanniskraut-Öl einreiben. In leichten Fällen von Epilepsie kann das Johanniskraut die Neigung zu Krampfanfällen vermindern. Diese Anwendung sollte jedoch unbedingt mit ärztlicher Begleitung erfolgen, denn einerseits kann Johanniskraut als Wechselwirkung die Wirkung von anderen Antiepileptika stören und andererseits hat ein Versagen der antiepileptischen Therapie potentiell gefährliche Folgen, wie Unfälle oder gar Status epilepticus mit möglicher Todesfolge.

 

Verdauungsorgane: Die verdauungsfördernde Wirkung des Johanniskrautes ist angesichts seiner Wirkungen auf das Nervensystem fast in Vergessenheit geraten. Doch das Johanniskraut stärkt Magen und Darm, lindert Entzündungen und hilft gegen Durchfall.

Ausser dem Tee kann man gegen Verdauungsbeschwerden auch das Johanniskrautöl innerlich einnehmen. Dazu nimmt man dreimal täglich einen Teelöffel des Öls.

 

 

Frauenheilkunde: Auch gegen Frauenbeschwerden hat das Johanniskraut eine Menge zu bieten.Durch seine krampflösenden Eigenschaften lindert es Periodenkrämpfe. Es enthält mit Beta-Sitosterol auch einen östrogenähnlichen Stoff, mit dem es unregelmässige Zyklen regeln und Wechseljahrsbeschwerden lindern kann.Da die Wechseljahre häufig auch von Depressionen begleitet werden, ist das Johanniskraut somit eine optimale Heilpflanze für diese wichtige Lebensphase.

 

Andere innerliche Wirkungen: Ausser den zahlreichen bereits beschriebenen innerlichen Einsatzgebieten kann man Johanniskraut-Tee oder Tinktur auch gegen Blasenentzündungen anwenden.Es hilft auch gegen Rheuma und Gicht.Sogar Bronchitis und andere Entzündungen der Atemorgane können gelindert werden.

 

Äusserliche Anwendung: Man kann das Johanniskraut als Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Waschungen, Bädern und Umschlägen äusserlich anwenden.Die bekannteste äusserliche Anwendung des Johanniskrautes ist jedoch das leuchtener Vielfältigkeit gehört das Johanniskraut-Öl in jede Hausapotheke.

 

Achtung! Nebenwirkungen und Wechselwirkungen Johanniskraut macht empfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Nicht vor Sonnenbädern einnehmen oder einreiben.Die Wirkung mancher Medikamente, vor allem immunsuppressive Medikamente wird durch Johanniskraut abgeschwächt. Auch die Wirkung von manchen AIDS-Medikamenten, Antibiotika, chemischen Antidepressiva, Herzglykoside, Gerinnungshemmer, manche Antiepileptika wird gehemmt. Außerdem steht Johanniskraut im Verdacht, die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln (z.B. Pille) herabzusetzen. Dieser Verdacht konnte zwar bisher in zahlreichen medizinischen Studien nicht bestätigt werden, aber man sollte ihn sicherheitshalber berücksichtigen.Wenn man starke Medikamente einnimmt, sollte man unbedingt den Arzt zu Rate ziehen, bevor man Johanniskraut anwendet.

 

Pflanzenbeschreibung

 

Das Johanniskraut ist in Europa, Nordafrika und Nordasien heimisch.Es wächst an sonnigen trockenen Stellen und ist häufig an Wegrändern, Waldrändern, Steinbrüchen und Böschungen zu finden. Es liebt vor allem kalkhaltigen Boden.Das mehrjährige Johanniskraut ist eine ca. 50 -100 cm hohe Pflanze, die rund um ihren Stengel kleine ovale Blätter hat.Im oberen Bereich ist die Pflanze buschig verzweigt. Die Blätter haben lauter rötlich-braune Punkte, die das rote Öl enthalten.Im Hochsommer blüht es goldgelb mit vielen Einzelblüten, die je 5 Blütenblätter haben. Die vielen braunen Staubblätter sind mit dunkelroten Drüsenpunkten übersät.Wenn man die Blüten zerdrückt, werden die Finger rötlich.

 

 

Anbautipps

 

Das Johanniskraut kann gut im eigenen Garten angebaut werden, denn es ist relativ pflegeleicht.Es braucht einen sonnigen Standort, der am besten kalkreich sein sollte. Dieser Platz kann ruhig ein wenig steinig sein und braucht nicht viele Nährstoffe.Am einfachsten baut man das Johanniskraut durch Ansäen an. Dazu sät man im Frühjahr in Anzuchttöpfchen oder direkt ins Freiland.Die Samen werden dünn mit Erde bedeckt und feucht, aber nicht nass gehalten.Bei der Vorkultur in Töpfchen werden die Pflanzen im Abstand von 15 cm ausgepflanzt, sobald sie etwa 10 cm hoch sind.Man kann das Johanniskraut auch erst im Hochsommer säen. Dann kann man aber erst im nächsten Jahr mit der ersten Blüte rechnen.Das Johanniskraut ist mehrjährig, verliert aber nach drei bis vier Jahren an einem Standort häufig die Kraft und wächst dann nicht mehr so üppig. Dann wird es Zeit, den Platz für einige Jahre zu wechseln.

 

Sammeltipps

 

Vom Johanniskraut sammelt man das ganze oberirdische blühende Kraut (= die ganze Pflanze) und/oder die frisch aufgeblühten Blüten. Die beste Zeit zum Ernten ist in den meisten Gegenden um den 24. Juni herum, denn in dieser Zeit steht das Johanniskraut meistens in voller Blüte.Für Johanniskrautöl braucht man die Blüten, für Tee und Tinktur eignet sich das Kraut.Der Hauptwirkstoff Hypericin ist nur in den Blüten enthalten aber die restliche Pflanze enthält auch viele wertvolle Wirkstoffe.Man sammelt das Johanniskraut am Vormittag, sobald der Tau getrocknet ist.Das gesammelte Kraut bindet man zu kleinen Bündeln und hängt es kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort zum Trocknen auf.Die gesammelten Blüten setzt man entweder sofort in Öl an oder man trocknet zügig sie an luftiger Stelle

 d rote Johanniskraut-Öl, das aus den frischen Blüten hergestellt wird.

 

Das Öl hilft gegen Muskelschmerzen, Zerrungen, Stichverletzungen, Quetschungen und andere Verletzungsfolgen.Auch leichte Verbrennungen, infizierte Wunden, Geschwüre und Neuralgien können durch Johanniskraut-Öl gelindert werden.Aufgrund sein

 

 

Ringelblume...... (Entzündungshemmend, Magen/Darm usw...)

 

Er liebt mich, er liebt mich nicht..., in den jungen Jahren hat wohl jeder einmal dieses selbst gemachte Orakel durchgespielt. Dafür ist die Ringelblume mit ihren schönen großen Blütenblättern genau richtig. Und falls es negativ ausfällt, so kann man immer noch die gekrümmten Samen, die der Pflanze den Namen geben, in die Fußspuren des Geliebten pflanzen. Denn dadurch, so der Volksglaube, kommt der Geliebte wieder zurück.

 

Man finde die Ringelblume in vielen Gärten auf dem Land, manchmal auch wild auf Schutthalden. Die Ringelblume wird bis zu 60 cm hoch und hat gelbe Blüten oder auch Orangene Blüten. Man sagt, wenn am Morgen nach 7:00 Uhr die Blütenköpfe noch geschlossen sind, wird Regen kommen. Die Pflanze galt deswegen früher als Regenanzeiger.

 

Den deutschen Namen bekam sie wegen ihrer ringelförmigen Samen.

 

Das Kraut verbreitet sich übrigens durch seine eigentümliche Form, die wie ein Widerhaken wirken und sich so an Mensch und Tier heften kann, wodurch es an neue Orte gelangt.

 

Die Ringelblume ähnelt sehr der Arnika, ist aber in der Heilwirkung überlegen. Die Ringelblume ist eine Blut reinigende Pflanze, wirkt zusammenziehend, ist gut für den Kreislauf und fördert die Heilung von Wunden.

 

Die Ringelblume wird in der Volksmedizin bei äußerlichen Wunden empfohlen. Sie hilft bei Abschürfungen, Brandwunden, Schnittverletzungen, ist Entzündungshemmend, bekämpft Bakterien, Viren und Pilze. Allein die intensive Farbe der Blüten weist auf den hohen Gehalt an Wirkstoffen hin. Ihre antiseptischen und adstringierenden Eigenschaften machen die Ringelblume zu einem wirksamen Mittel bei angegriffener und entzündeter Haut, bei Sonnenbrand, Krampfadern, Akne und Hautausschlägen.Die Wirksamkeit der Pflanze war schon Hildegard von Bingen bekannt und sogar den griechischen Heiler Theophrast.

 

Somit kann Ringelblumet bei jeglicher Art von Entzündungen angewendet werden und ist somit absolut vielfältig. Zur innerlichen Anwendung empfiehlt sich ein Tee, den man aus den Blüten macht. Besonders bei Übelkeit soll dieser Tee richtig gut wirken, aber auch Menstruationsbeschwerden und Gallenleiden sollen gelindert werden. Am bekanntesten ist natürlich die Anwendung von außen anhand von Salben und Tinkturen, aber auch als Öl oder Umschlag.

 

Wirkung und Anwendung von Ringelblume

 

Akne

Arteriosklerose

Beeinflusst die Galleausscheidung

Beschleunigt Heilung von Wunden

Blutergüsse und auch Knutschflecke

Dekubitus

Ekzeme

Entzündungshemmend

Entzündungswidrig

Antiseptisch

Wundheilend

Krampflösend

Fördert die Blutgerinnung

Fördert die Hautdurchblutung

Frostbeulen

Gallenbeschwerden

Gallentreibend

Anregend auf Verdauungsdrüsen

Stoffwechselanregend

Schweißtreibend

Menstruationsfördernd

Verletzte Haut

GelbsuchtGelbsucht

Gereizte Haut

Rissige Haut

Rissige Hände

Empfindliche Haut

Entzündete Haut

Greift in den Stoffwechsel ein

Reguliert die Blutzirkulation der Haut

Steigert den Hauttonus

Entzündete Brustwarzen

Verbrennungen

Geschwüre 

Hautleiden

Insektenstiche

Krampfadern

Krebstherapie

Lymphknotenschwellungen und -entzündungen

Magen- und Darmstörungen 

Magengeschwüre

Magenkrämpfe

Menstruationsbeschwerden

Offenes Bein

Pickel

Pilzerkrankungen

Pubertätsakne

Leicht krampflösendQuetschungen

Schlecht heilende Wunden 

Senkt Blutfettwerte

Sonnenbrand 

Blutreinigend

Ekzemen

Furunkel

Verbrennungen

Verdauungsfördernd

Zerrungen

 

Verwendete Pflanzenteile

Verwendet werden die Blüten

 

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Saponine

 

 

Sammelzeit

 Gesammelt wird im Juni bis in den Oktober

 

 

Wirkstoffe

Calenduloside (Oleanolsäureglykoside mit hämolytischer Wirkung), ätherisches Öl, Carotinoide, Flavonoide, Triterpenalkohole, wasserlösliche Polysaccharide, Bitterstoffe 

 

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Ringelblume

 

Tee2 Teelöffel getrocknete Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten absieben. Täglich mehrere Tassen trinken.

 

Offenes Bein

Beim offenen Bein wird eine getränkte Auflage angewendet, welche mit 1 Teelöffel Ringelblume auf ein 1/4 Liter Wasser als Aufgusshergestellt wird.

 

Tee zur Regulierung der Monatsblutung, bei Entzündungen des VerdauungstraktesEinen Teelöffel Ringelblume mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen, danach absieben.

 

Bei akuten Hautreizungen

Eine Handvoll Blüten in 1/2 Liter kaltem Wasser ziehen lassen. Danach zum Kochen bringen und eine Viertelstunde leise köcheln lassen. Durch ein Sieb gießen und die Kompressen mit der Flüssigkeit tränken.

 

Haut-Tee zur Förderung des Stoffwechsels und der Hautdurchblutung

Für den Tee je 1/3 getrocknete Gänseblümchen, Ringelblumenblüten und Stiefmütterchen-Kraut vermischen. Davon ca. ein Teelöffel mit 250 ml Wasser übergießen und aufkochen lassen. 5 Minuten ziehen lassen, danach absieben.Der Tee erhöht den Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut und lindert Hautausschläge.

 

Natürlich am Bekanntesten Ringelblumensalbe die man ebenfalls selbst herstellen oder erwerben kann!

 

 

Beinwell der Allrounder  .......

 

Der Beinwell wird als Heilkraut, zum Mulchen aber auch als biologisches Düngemittel und zur Pflanzenstärkung eingesetzt. Man findet ihn vorwiegend in Bauerngärten und in der freien Natur an Bachläufen, Ufern oder feuchten Wegrändern. Zudem gehört der Beinwell zu den schönsten Hummel- und Bienenpflanzen.

 

Beinwell hat auf Grund seiner Wirkstoffe die Fähigkeit, die Gewebserneuerung einzuleiten und eine einzigartige Wirkung auf das Zellwachstum auszuüben. Die Wundheilung und die Bildung des obersten Zellschichtgewebes grenzen ans Unglaubliche. Aus diesem Grund eignet sich Beinwell ganz besonders zur Behandlung von Hautschäden jeder Art sowie zur Pflege der gesunden Haut. 

 

Während der Behandlungszeit keine parfümierten Seifen benutzen, sondern nur neutrale (Terpentin Kernseife), keine Badezusätze ausser Beinwell, keine Körpersprays, keine kosmetischen Präparate etc. Beinwell-Bäder (Arm-, Fuss-, Sitz- oder Vollbäder, je nach befallener Körperstelle). Sitz- und Vollbäder 2-3mal wöchentlich, Arm- oder Fussbäder kann man täglich nehmen.

 

Zu den Bädern oder auch anstatt sind Breiauflagen aus der Wurzel an besonders stark befallenen Stellen sehr zu empfehlen. Befallenen Körperstellen täglich mehrmals mit Beinwell-Salbe oder Beinwell-Nährcreme eincremen

 

Es ist empfehlenswert während der Behandlungszeit eine Beinwell-Tee-Kur oder eine Honegar-Kur zu machen, um den Säurehaushalt in Ordnung zu bringen.

Als Heilkraut kommen die wertvollen Inhaltstoffe auch dem Menschen zugute, aber es ist Vorsicht geboten. Beinwell als Heilkraut, egal, in welcher Form, darf im Falle einer Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden.

 

Anwendungsmöglichkeiten 

 

  • Allergien Aller Art – Beinwell-Honegar – Einreibung mit Beinwell-Nährcreme.
  • Altersjucken: Beinwell-Honegar + Einreibung der juckenden Hautpartien mit Beinwell-Tinktur.
  • Alterserscheinungen: Junge Beinwellblätter einweichen, die angefeuchteten Blätter entsaften und täglich einen Schluck trinken. Gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren! - Begrenzte Haltbarkeit !
  • Amputationsschmerzen: Beinwell-Breiauflage über Nacht. Tagsüber mit Beinwell-Tinktur einreiben. Auch Beinwell-Bäder (3x wöchentlich) sind hilfreich.

    Offene Stellen durch das Tragen von Prothesen heilen ebenfalls durch Beinwell ab.


  • Arthritis, Arthrose: Breiauflagen während der Nacht, Einreibungen mit Beinwell-Salbe, Beinwell-Nährcreme und/oder Beinwell-Tinktur, zusammen mit Beinwell-Tee (3-4 Tassen über den Tag verteilt) oder Honegar, bringen sicher eine Erleichterung, oftmals auch eine Heilung.

  • Bandscheibenschäden, - beschwerden: Beinwell-Vollbäder bzw. Sitzbäder, unterstützt durch Breiauflagen und Einreibungen mit Beinwell-Tinktur.

  • Beinhautentzündungen: Warme Beinwell-Breiauflagen aus der Wurzel

  • Blutergüsse: Einreiben mit Beinwell-Tinktur mehrmals täglich

  • Blutharnen: Auf den Tag verteilt, schluckweise ca. ½ l Beinwell-Tee aus der Gesamtdroge trinken

  • Blutungen: Bei inneren Blutungen (Magen, Darm) wie bei Blutharnen.

  • Bei äusseren blutenden Wunden wirkt eine Beinwell-Breiauflage.

  • Bronchialkatarrh: Beinwell-Wurzel-Tee, 2 – 4 Tassen, tagsüber schluckweise trinken.

  • Brüche: Bäder und Einreibungen, sowie Breiauflagen

  • Darmentzündungen: Beinwell-Wurzel-Tee, 2 – 4 Tassen tagsüber warm schluckweise trinkenIn der Vegetationszeit kann täglich 1 – 3 kleine Stücke (1 – 2 cm lang) gut gereinigte Wurzel im Mund zerkauen. Dabei entsteht eine schleimige Masse, welche dann geschluckt wird.Ausserhalb der Vegetationszeit nehmen Sie einen Teelöffel voll Wurzelpulver in den Mund, speicheln ihn gut durch und warten bis ein Brei entstanden ist, der dann geschluckt wird.DiabetesWie bei Darmentzündungen. Hier dürfte die Wirkung der Pflanze auch dadurch zu verstehen sein, dass sie neben den bereits angeführten Wirkstoffen auch Insulin produziert.

  • Durchfall: Beinwell wirkt positiv auf das Magen- und Darmsystem, deshalb hilft es auch bei akutem und chronischem Durchfall, bei Nichtfunktionen des Magen-Darmsystems werden Krankheiten, wie: Herzstörungen, Schlaflosigkeit, Blutdruck, Verkalkung, Schwindelanfällte etc. ausgelöst.Behandlung wie bei Darmentzündung!

  • Ekzeme: Beinwell innerlich zur Blutreinigung (Beinwell-Honegar oder Tee-Kur)äusserlich behandeln mit Beinwell-Salbe oder mit Beinwell-Nährcreme.Heilpraktikerin schreibt: „Ein seit ca. 2 Jahren bestehendes Ekzem unter dem Fuss, stark juckend, ist in 2 Wochen fast abgeheilt. Was ich von der 1. Anwendung an (verwendete Beinwell-Nährcreme) als ausserordentlich wohltuend empfunden habe, war das sofortige Nachlassen des Juckreizes. Anfangs war die Anwendung noch mehrmals täglich erforderlich, inzwischen reicht die Eincremung einmal täglich aus.

  • Fersenrisse + Frostbeulen: Hier sind Beinwell-Fussbäder sehr zu empfehlen, verbunden mit einer Beinwell-Salbe-Behandlung.

  • Fusspilz: Es ist beinah unglaublich, wie bei diesem Leiden Beinwell hilft.Meist gnügt eine Behandlung mit der Beinwell-Salbe oder Beinwell-Nährcreme. Fussbäder oder Waschungen mit Beinwell unterstützten den Heilungsverlauf. Sollte sich der Pilz bereits bis in dieLeisten und noch weiter ausgebreitet haben, so ist ein Sitz- oder Vollbad zu empfehlen. Zuerst baden, nach 1 – 2 Stunden die befallenen Stellen gut eincremen.

  • Gerstenkörner: Am Besten mit Beinwell-Nährcreme behandeln mehrmals täglich

  • Geschwüre: Beinwell-Bäder und Beinweil-Breiauflagen sind zu empfehlen

  • Gesichtsrose: Waschungen mit lauwarmen Beiwell-Tee aus der Wurzel. Breiauflagen

  • Haarausfall: Beinwell als Haarwuchsmittel, besonders nach durch Krankheit entstandem Haarausfall. Geben Sie der Kopfwäsche etwas Beinwell-Tinktur bei und massieren Sie die Kopfhaut kräftig ! Kahle Stellen werden mit der Tinktur eingerieben.

  • Hauptentzündungen: Es empfiehlt sich, neben der äusserlichen Behandlung eine Tee- und auch eine Honegar-Kur.Äusserlich sind Beinwell-Bäder und anschliessend Behandlung mit Beinwell-Salbe oder Beinwell-Nährcreme durchzuführen.

  • Heuschnupfen: Tee-Tinktur aus der Wurzel

  • Knochenentzündungen, Kochenerweichungen, Knochenschmerzen: Beinwell bringt sicher Linderung und sehr oft auch Heilung

  • Knochenbrüche: Nehmen Sie wöchentlich 1 – 2 mal ein Beinwell-Bad. Dazwischen machen Sie Beinwell-Brei-Auflagen aus dem Wurzelbrei und reiben täglich mehrmals mit der Tinktur ein. Eine Tee- oder Honegar-Kur sollte parallel dazu als innere Anwendung genutzt werden.

  • Krampfadern: Warme Breiumschläge aus der Wurzel, zusammen mit einer Tee-Kur helfen die Beschwerden zu lindern. Mehrmalig Verwendung der Beinwell-Salbe bei Tag und Nacht ist imstande Krampfadern zurückzubilden.

  • Lungenkrankheit (Lungenentzündung, Tbc): Breiauflagen über die Brust aus der Gesamtdroge oder aus der Wurzel, zusammen mit der Verabreichung von Beinwell-Tee. Die Breiauflagen gut warm auflegen, 1 – 2 mal am Tag wechseln (erneuern)

  • Magenkatarrh und Magengeschwür: 2-4 Tassen Wurzeltee auf den Tag verteilt, warm getrunken (Thermosflasche)

  • Menstruationsstörungen: Tee aus der Gesamtdroge über einen längeren Zeitraum anwenden.

  • Nagelerkrankungen, Nagelbettentzündungen, brüchige Nägel: Fuss- oder Handbäder mit Wurzelbad (20-30 Min. Dauer), Weiterbehandlung mit Wurzelbreiauflage, auch während der Nacht (Socken, Handschuhe, Fingerlinge etc). Tagsüber mehrmaliges Eincremen mit Beinwell-Salbe oder mit Beinwell-Nährcreme. Behandlung über einen längeren Zeitraum.

  • Narbenschmerzen: Mehrmals täglich mit Beinwell-Tinktur behandeln. Auch Beinwell-Salbe bringt häufig eine baldige Besserung.

  • Nierenerkrankungen: Hier wirken oftmals einige Sitzbäder mit Beinwell, besonders dann, wenn sie mit einer Trinkkur mit Beinwell-Tee verbunden wird: 4-5 Tassen auf den Tag verteilt trinken (Thermosflasche)

  • Oberschenkelgeschwüre: Sitzbäder mit Beinwell, täglich 1-2 mal mit Beinwell-Salbe behandeln oder Beinwell-Brei-Auflagen

  • Paradontose (Zahnlockerung): Nach jedem Zähneputzen ½ Stunde warten, dann einen Schluck der Beinwell-Tinktur im Mund behalten, dann schlucken – sehr gesund für Magen und Darm.Schon nach wenigen Anwendungen werden Sie merken, dass sich das Zahnfleisch strafft und eine gesunde Farbe bekommt.

  • Psoriasis (Schuppenflechte): Einreibung mit Beinwell-Salbe oder Beinwell-Nährcreme, mehrmals täglich. Schnellerer Erfolg, wenn man Beinwell zusätzlich innerlich angewendet und die Creme-Behandlung durch Beinwell-Bäder und/oder Breiauflagen unterstützt wird.

  • Querschnittlähmung Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“: „Ich möchte besonders darauf hinweisen, dass selbst bei Querschnittlähmungen diese Breiumschläge mit Beinwurzmehl Erleichterungen bringen können“. Aber auch Beinwell-Bäder und Einreibungen.

  • Quetschungen: Am Besten mit Einreibungen mit der Beinwell-Tinktur. Täglich mehrmals kräftig einreiben.

  • Rheuma: Die Volkskrankheit Nr. 1. Bei Rheuma und Gicht helfen Beinwell-Bäder sehr schnell, besonders wenn täglich mehrere Einreibungen mit Beinwell-Tinktur hinzukommen.Hier gibt es sogar Fälle von Spontanheilung bei Kranken, die vorher mit den „besten und teuersten Rheumamitteln“ erfolgslos behandelt wurden.Die Beinwell-Tinktur ist ein hervorragendes Einreibungsmittel bei Rückenschmerzen, Hexenschuss und Ischias.

  • Rippenfellentzündung: 2-4 Tassen warmen Beinwell-Wurzel-Tee auf den Tag verteilt trinken. Warme Umschläge (Brust) aus dem Wurzelbrei unterstützten die Tee-Kur.Ruhr: siehe Darmentzündung !

  • Schleimhautentzündung: 2-4 Tassen Beinwell-Tee aus der Wurzel auf den Tag verteilt trinken. Bei Entzündungen in der Mundhöhle den Tee im Mund wirken lassen.

  • Sehnenscheidenentzündung: Mehrmals täglich mit Beinwell-Tinktur einreiben. Eventuell warme Wurzelbreiumschläge machen.

  • Sodbrennen: Kaue ein Stück Frischwurzel oder durch Einspeichelung von Wurzelmehl – anschliessend schlucken.

  • Venenentzündungen: Einreiben mit Beinwell-Salbe oder Nährcreme auch mit Fussbädern aus der Wurzel und mit Wurzelbreiauflagen. Auflagen von zerstossenen Frischblättern helfen auch.

  • Verbrennungen: Bei leichten Verbrennungen, Verbrühungen oder Sonnenbrand hilft die Beinwell-Salbe oder Beinwell-Nährcreme.

  • Verrenkungen, Verstauchungen: Breiumschläge (warm aufgelegt) helfen oftmals von einem Tag zum anderen. Auch Einreibungen mit Beinwell-Tinktur zeigen rasch Wirkung.

  • Warzen: Der Saft aus den frischen Stengeln ist in der Lage Warzen zum Abheilen zu bringen.WundenUnd Verletzungen aller Art mit Beinwell-Tinktur eine Mullbinde tränken und auf die Verletzungen auflegen.

  • Wundfieber: Tee aus der Gesamtdroge oder Wurzel, 2-4 Tassen warm auf den Tag verteilt.

  • Zellgewebsentzündungen: Einreiben mit Beinwell-TinkturZwölffingerdarmbeschwerden siehe Darmentzündungen

 



Beinwell-Tee: 2 Teelöffel kleingeschnittene frische oder getrocknete Wurzeln mit 2 Tassen Wasser zum Sieden erhitzen, 10 Min. auf kleinem Feuer ziehen lassen, abseihen und tagsüber schluckweise trinken. Diesen Tee nur mit Honig süssen.

 

Vom getrockneten Blattin ca ¼ l Wasser werden 2 Teelöffel Tee gegeben. Über Nacht stehen lassen. Abseihen, den Tee ausdrücken und mit ¼ l Wasser aufkochen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und beide Flüssigkeiten zusammenschütten.

 

Vom grünen Blatt schöne junge Blätter pflücken und zerkleinern, mit heissem Wasser überschütten und 20 – 50 sek. Ziehen lassen, abseihen und sofort trinken.

 

Michung Blatt und Wurzel: Ein gehäufter Teelöffel der Mischung 1:1 vom Blatt und Wurzel auf ca. ¼ l Wasser brühen und 3 – 5 Min. ziehen lassen. 3 – 4 Tassen, auf den Tag verteilt warm trinken.

 

Alle Teearten – nur mit Honig süssen !

 

Beinwell-Blätterauflage: Frische junge Blätter werden gebrochen – kurz heiß überbrühen und warm auflegen, mit einem Tuch oder Verband einbinden!

 

Beinwell-Breiauflage: Die frische Wurzel wird fein zu einem Brei verarbeitet (durch den Mixer drehen). Diesem Wurzelbrei werden einige Tropfen Maiskeimöl oder Weizenkeimöl beigefügt und gut abgemischt. Dieser Brei wird auf ein Leinentuch gestrichen und auf die kranke Körperstelle gelegt. Mit Tuch oder Verband einbinden! Die gut getrocknete Wurzel wird fein gemahlen und mit sehr heissem Wasser und etwas Maiskeimöl oder Weizenkeimöl zu einem Brei verrührt, auf ein Leinentuch gestrichen und warm auf die kranke Stelle gelegt. Mit Tuch oder Verband einbinden.

 

Für die Beinwell-Brei- oder Blätterauflage eignet sich der Dreicktuchverband gut. Am besten nimmt man ein quadratisches Tuch mit einer Seitenlänge von ca. 80 – 100 cm und schneiden es diagonal durch, so erhält man 2 Dreiecktücher. Immer beachten, dass ein Verband nicht zu fest angelgt wird, damit die Blutzirkulation nicht behindert wird.

 

Beinwell-Badezusatz: Für Vollbad – ½ kg Beinwell-Blätter (frisch oder getrocknet) wird über Nacht in ca. 5 l Wasser kalt angesetzt. Am nächsten Tag wird der Ansatz bis zum Sieden erhitzt und die Flüssigkeit dem Badewasser beigegeben. Für ein Sitzbad verwendet man die halbe Menge.

  

Beinwell-Salbe: Ca. 200 – 250 g Wurzeln werden gut gereinigt und fein zerkleinert und in ca. 250 g reinem Schweinedarmfett kurz ausgebraten. Über Nacht stehen lassen, am nächstenTag anwärmen, durch ein Tuch seihen und auspressen. Die Salbe in reine Gefässe (Glas, Porzellan – kein Metallgefäss) abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren!Diese Salbe eignet sich für die Wundbehandlung, Venenentzündungen u. ä.Diese Salbe sollte immer frisch erzeugt werden und nicht älter als max. 3 Monate werden.Im Handel erhältlich rein biologische Beinwell-Nährcreme, die eine sehr lange Wirkungsdauer (mind. 1 Jahr) hat.

 

Beinwell-Tinktur aus frischen Wurzeln: Wurzeln gut reinigen, klein geschnitten und in eine gefüllt, mit Kornbranntwein übergossen und in einem temperierten Raum gestellt. Der Kornbranntwein muss die Wurzeln überdecken. Nach ca. 14 Tagen gebrauchsfertig.aus getrockneten Wurzelnca. 100 g fein gemahlene Wurzeln werden mit 1 l Kornbranntwein in eine Flasche gefüllt, in einem temperierten Raum gestellt und täglich mehrmals geschüttelt. Nach ca. 14 Tagen gebrauchsfertig.

 

Beinwell-Wein: ca. 100 g gut gereinigte Wurzlen werden fein geschnitten und in 1 l gutem Rotwein angesetzt. In der 1. und 2. Woche täglich leicht schütteln und dann stehen lassen. Nach ca. 6 Wochen ist der Wein trinkfertig. Er ist unter anderem ein gutes Mittel bei Lungenleiden.

 

Beinwell-Honegar: Bei körperlicher Schwäche, Kränklichkeit, stressgeplagten Personen. Als Kur nimmt man 1 – 2 Teelöffel Honegar auf ein Glas Wasser täglich. Vor Gebrauch gut schütteln. Nehmen Sie die gleiche Menge nätürlichen Honig und Apfelweinessig. Erhitzen Sie sie zusammen und rühren kräftig um, damit sich der Honig gut auflöst und nicht absetzt am Boden. Dieser Mischung geben Sie auf 1 l ca. 100 ml Beinwell-Tinktur bei und schütteln gut durch – fertig. Kein Metallgefäss verwenden – emailliertes Geschirr ist erlaubt!

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Kommentare

  • Nicol Witt (Mittwoch, 04. März 2015 14:39)

    Ich bin total begeistert von deiner Seite. Sehr hilfreich und vor allem sehr interessant! Danke

  • ripoffreport.com (Freitag, 19. Juni 2015 15:48)

    Wow because this is really great work! Congrats and keep it up.

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